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Abstrakter Aquarellhintergrund

Was ist
Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist in Österreich ein eigenständiges, wissenschaftlich fundiertes Heilverfahren im Gesundheitsbereich zur:

 

  • Linderung oder Heilung psychischer und psychosomatischer Beschwerden, 

  • Unterstützung in Lebenskrisen, 

  • Förderung der persönlichen Entwicklung.

Psychotherapie bietet einen geschützten Rahmen, um damit einhergehende seelische Belastungen, (innere) Konflikte, dysfunktionale Verhaltens- und Denkmuster gemeinsam zu betrachten. Ziele können sein, Klarheit, Entlastung und Selbstbestimmung zu finden und/oder den eigenen Umgang mit sich selbst und anderen stimmiger zu gestalten.

​​In Österreich gibt es 23 verschiedene Therapiemethoden, die in vier Überkategorien, sogenannten Clustern, zusammengefasst werden. Meine Methode heißt „Integrative Therapie“, sie gehört zum Humanistischen Cluster.

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Was ist
1ntegrative Therapie?

Die Integrative Therapie verbindet Theorien und Techniken aus verschiedenen psychotherapeutischen Methoden in einem wissenschaftlich fundierten Ansatz.

Von den theoretischen Grundlagen her ist die ganzheitliche Betrachtung des Menschen als komplexe Gesamtheit aus Körper, Seele und Geist zentral. Die Integrative Therapie betont das schöpferische Wesen des Menschen, der im sozialen Miteinander wachsen kann. Demnach wird der Mensch zwar als souveränes Individuum verstanden, jedoch nicht isoliert betrachtet, sondern eingebettet in seine subjektive Lebenswelt. Berücksichtigt werden etwa der Zeitgeist, gesellschaftliche Entwicklungen sowie das individuelle soziale, kulturelle und ökonomische Umfeld eines Menschen.

Wie arbeitet die Integrative Therapie?

Die Integrative Therapie bietet neben dem verbalen Austausch im Gespräch ein buntes Spektrum an kreativen Medien, mit denen im therapeutischen Rahmen gearbeitet werden kann. Dabei wird ein vielfältiges Gestalten,  Ausdrücken und Erleben gefördert.

Der Einsatz und die Auswahl kreativer Medien sind sehr individuell. Im gemeinsamen Prozess finden wir heraus, ob/wann der Einsatz eines kreatives Mediums sinnvoll sein könnte. Dabei sind keine künstlerischen oder andere Vorkenntnisse notwendig. Der spontane, authentische Ausdruck im Hier und Jetzt steht  im Vordergrund.

Hier finden Sie eine Auswahl an Medien, mit denen ich in meiner therapeutischen Praxis arbeite und Beispiele für deren Einsatz.

Symbolbild Musikschlüssel, therapeutisches Arbeiten mit Musik

Musik und Klang

Lebensphasen können anhand prägender Musikstücke erarbeitet werden; Klänge einzelner Instrumente oder Naturklänge, wie Meeresrauschen und Donnergrollen, können genutzt werden, um Gefühle und ähnliches erlebbar zu machen.

Szenisches Arbeiten

Erfahrungen, Beziehungen, Situationen u. ä. können durch plastische Hilfsmittel wie Schleich-Tiere, Muscheln, oder Steine dargestellt werden.

Symbolbild Muschel, szenisches Arbeiten mit Naturmaterialien

Visuelles Darstellen

Anteile der inneren Erlebniswelt können im Außen sichtbar und erlebbar gemacht werden durch Zeichnen oder Malen mit Wachsmalkreiden, Filzstiften und anderen Utensilien, ebenso wie durch das Formen von Knetmasse.

Arbeit mit dem Körper

(Bewegungs-)Impulse und Empfindungen im Körper können bewusst wahrgenommen werden und in den therapeutischen Prozess miteinfließen. 

Therapeutisches Schreiben

(Selbst verfasste) Briefe, (Fantasie-)Geschichten, Gedichte, Song-Texte oder Tagebucheinträge dürfen nicht nur in die Therapie mitgebracht werden, sondern das Verfassen derselben kann selbst Teil des therapeutischen Prozesses werden.

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Mein persönlicher Zugang

Ich verstehe meine therapeutische Rolle als die einer Wegbegleiterin. Die Psychotherapie vergleiche ich dabei mit einer Bergtour: Sie als Klient:in entscheiden, welchen Berg Sie besteigen möchten, und welches Tempo für Sie stimmig ist. Als Psychotherapeutin kenne ich das Gelände, mögliche Wege, Umwege und Gefahrenstellen. Meine Aufgabe ist es, ein Stück des Weges mit Ihnen zu gehen, bei schwierigen Passagen zu sichern, Orientierung zu bieten, und an Ihrer Seite zu sein, wenn es eine Pause braucht. Gehen müssen Sie selbst, aber den Weg müssen Sie nicht allein finden.

Worauf ich besonderen Wert lege

Transparenz

Therapeutische Arbeit verstehe ich als einen gemeinsamen Prozess auf Augenhöhe. Das bedeutet für mich, therapeutische Angebote (sprich: was wir tun, und warum) nachvollziehbar zu machen: Transparenz schafft Sicherheit und Orientierung. Darum lade ich Sie herzlich zu Rückfragen über unser therapeutisches Schaffen ein. 

Behutsamkeit

Da ich Ihnen einen Raum bieten möchte, in dem Sie sich öffnen und verletzlich zeigen können und dürfen, begegne ich Ihrer Offenheit und Verletzlichkeit respektvoll und gehe behutsam mit ihr um. Meine Verantwortung, die Therapieprozesse meiner Klient:innen achtsam zu begleiten, statt auf bevormundende Weise in diese einzugreifen, verstehe ich als Ausdruck und Anerkennung der unantastbaren Würde jeder Person.

Freiraum

Eines meiner zentralen Anliegen ist es, durch mein therapeutisches Wirken einen Raum zu schaffen, in dem wohlwollend auf den bisherigen, gegenwärtigen und zukünftigen Lebensweg geschaut werden kann und in dem sämtliche damit verbundenen Gedanken gedacht und geäußert sowie Gefühle gefühlt und ausgedrückt werden dürfen.

heller Praxisraum, Therapeutin hört zu, aufmerksam und ruhig

Einblicke in meine therapeutische Praxis

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